Sonntag, 29. Juni 2014

Wachtelkindergarten Kunterbunt

Neues von den Legewachteln an der Raubacher Hühnerwiese

Am letzten Dienstag schlüpften bei unseren Zuchtfreunden aus Raubach Legewachteln in verschiedenen Farben. Die Kleinen sind fit und es macht sehr viel Freude diese winzigen Küken zu beobachten. 


Wachtelküken scheinen noch quirliger zu sein als Hühnerküken -herrlich. Unsere Vereinsfreunde werden es sich vorstellen können wie Julias Augen leuchten, wenn sie sich die schönen verschiedenen Farben ihrer kleinen Wachteln anschaut: Gelb, Weiß, Goldsprenkel, Hellschecken, Wildfarben und auch die etwas seltene Farbe Tenebrosus. 

Da sind sicherlich schöne Tiere für Julias geplante Zuchtstämme der verschiedenen Farben dabei.

Viel Erfolg für dein Zuchtvorhaben!

In einem Wachtelkindergarten wird eine Wärmequelle sowie genügend Platz für die Kleinen zum herumwuseln benötigt. 

Die Wachtelküken bekommen speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Aufzuchtfutter. Durch das extrem schnelle Wachstum der Wachteln sind hier hochwertige Bestandteile für eine optimale Entwicklung erforderlich. Um zu vermeiden, dass die Wachtelkinder ertrinken, ist auf Tränken mit sehr geringer Wasseroberfläche und -tiefe zu achten. Hier eignen sich kleine Ziervogeltränken gut.

Gestaltung des Wachtelgeheges


Sind die Ansprüche an einen Wachtelkindergarten gering, so ist für heranwachsende Tiere etwas mehr Gehehegestaltung förderlich für den Wohlfühlfaktor und somit eine gute Entwicklung der Jungtiere. 



Julia hat für ihre heranwachsenden Wachteln aus der letzten Brut eine wunderschön gestaltete Außenvoliere hergerichtet mit allem was das Wachtelherz begehrt. Neben Futter und Wasser haben die Wachteln hier richtig viel Platz, schöne Versteckmöglichkeiten, abwechslungsreiche Umgebung und ihre kuscheligen, mit Heu ausgelegten Legehäuschen, die fleißig für die Eiablage genutzt werden. 


Wer mehr über Julias Wachtelzucht erfahren möchte, kann auf der Hühnerwiese gerne mal vorbeischauen.

 
http://huehnerwiese-raubach.blogspot.de/

Montag, 9. Juni 2014

Märchenstunde für den Brahma-Nachwuchs?


Günters Zucht der sanften Riesen

Unser Zuchtfreund Günter Baumgarten züchtet die Brahma Hühner in den Farben Schwarz, Blau und Gelb-Schwarzcolumbia. Beobachtet man Günter mit seinen Tieren könnte man durchaus den Eindruck gewinnen es sei Märchenstunde angesagt… 


Liebevolle Jungtieraufzucht und gute Beobachtungsgabe sind wichtig.

Zu einer erfolgreichen Zucht gehört eine Leidenschaft für die Tiere und eine genaue Beobachtung und Einschätzung der Zucht- und Nachwuchstiere. Nur wer sich intensiv mit seinen Tieren beschäftigt und sie genau kennt, ist auch in der Lage die passenden Tiere für eine weitere Zucht auszuwählen.

Wie Günter uns in seinem Fachvortrag Anfang des Jahres erläutert hat, stellt gerade die Farbe Blau Züchter vor besondere Herausforderungen. Umso mehr sind wir stolz auf unseren Zuchtkollegen, der auch bereits den Titel
Europachampion mit seinen blauen Brahma erringen konnte.

Brahmas sind alleine durch ihre Größe bereits ein Blickfang. Sie werden vor allem auch sehr geschätzt durch ihr ruhiges und ausgeglichenes Wesen, das sie dem Menschen gegenüber auch sehr zutraulich werden lässt. Auch sind bei diesen sanften Riesen keine hohen Zäune notwendig und da sie wenig scharren wird auch die Rasenfläche geschont.  

Das Durchschnittsei einer gut entwickelten Brahmahenne liegt bei 65-70g. Auch wenn Brahmas keine ausgesprochen guten Leger sind (140 Eier im 1. Jahr), so ist die Eigröße sehr ansprechend und sie sind einfach beeindruckend unter den großen Hühnerrassen.

Da fällt es nicht schwer die Leidenschaft unseres Zuchtfreundes für die Zucht seiner Rasse zu verstehen.

Gut Zucht weiterhin!


Sonntag, 1. Juni 2014

Faszination Geflügel

Geflügelpräsentation beim Bauernmarkt an der Burg Reichenstein

Am 1. Juni konnten die Besucher des Bauernmarktes an der Burg Reichenstein eine Tierpräsentation von allerlei Geflügel bestaunen. Züchter des Rassegeflügelzuchtvereins Niederbieber zeigten eine schöne Auswahl ihrer geflügelten Schätze.

Besonders die Kinder waren fasziniert von den Tieren…



Neben den bunten Marktständen und dem emsigen Markttreiben konnten sich die Besucher rund um Geflügel informieren und natürlich auch einige Küken beobachten. Zu bestaunen gab es kleine Gänsegössel, eine Warzenente, eine Familie von Bergischen Zwergkrähern mit ihren Küken, Zwergwyandotten in zwei Farben, große Bielefelder Kennhühner, Lakenfelder und Cayugaenten.



Donnerstag, 29. Mai 2014

Krähwettkampf in Laad

Kleiner Kräher mit Startnummer 10 siegt
Der SV der Bergischen Hühnerrassen traf sich am 29. Mai schon in aller Frühe zum Hähnekrähwettkampf in Laad. Es traten an: Bergische Kräher, Bergische Zwergkräher sowie schwarze Kosovo Kräher.




Neben den teilnehmenden Züchtern waren Gäste zum Wettkrähen der Bergischen Kräher, Bergischen Zwerg-Kräher und anderen Langkräherrassen herzlich willkommen, was auch einige Hühnerfreunde aus der Umgebung gerne wahrgenommen haben.

Hähnewettkrähen hat gerade bei den Bergischen Hühnerrassen eine lange Tradition und ist natürlich wie gemacht für diese Hühnerrassen. Die Bergischen Kräher, die in der größten Zahl vertreten waren, sind unter den Krähern insbesondere bekannt für ihr temperamentvolles Wesen und ihre besonders langgezogenen Krährufe. So ist ihr Name ja auch schon Programm. 


Nicht auf Schöhnheit kommt es an.

Was zählt bei diesem Wettbewerb ist die Vitalität und das Durchhaltevermögen der Hähne beim Krähen. Für einen Sieg ausschlaggebend ist bei einem solchen Krähwettkampf nicht alleine die Anzahl sondern auch die Länge der Krährufe. Der Hahn mit den meisten Punkten in jeder Klategorie gewinnt. 



Erfolgreich geschlagen haben sich auch die Kräher unseres Niederbieber Zuchtfreudes aus Straßenhaus. Zwar war nicht jeder der angetretenen Hähne in optimaler Krählaune, doch der kleine Zwergkräher mit der Startnummer 10 zeigte sich in Topform und siegte mit der besten Krähleistung in seiner Gruppe. Neben dem 1. Platz in der Kategorie Zwergkräher, konnte Stefan Sommer bei der Siegerehrung zudem zahlreiche weitere Preise entgegennehmen. Gratulation!

Da werden Krährufe gezählt und Zeiten gestoppt… Eigentlich eine verrückte Sache so ein Krähwettbewerb, aber ein riesen Spaß und ein spannender Wettkampf für die teilnehmenden Züchter und Besucher.

Montag, 12. Mai 2014

Warzenenten bei "Arbeit und Freizeit"

Schnappschüsse aus dem Leben von Rassegeflügel…

Rassegeflügelhaltung und –Zucht bedeutet auch Freude an Geflügel, am Beobachten der Tiere und eine Kenntnis ihrer Verhaltensweisen.

Warzenenten sind recht ruhige Enten, da sie nicht laut quaken wie die meisten anderen Enten, sondern sich durch Zischlaute verständigen.

Vielfach nur als reines Nutzgeflügel betrachtet, ist es auch überaus interessant sie in ihrem sehr ausgeprägten Sozialverhalten zu beobachten. Besonders bei der Aufzucht der Jungtiere sind gut sozialisierte Elterntiere auf die Sicherheit ihres Nachwuchses sehr bedacht.











Viel Freude beim Betrachten der Schnappschüsse von Warzenenten bei Arbeit und Freizeit. 



Sonntag, 27. April 2014

Die Internetpräsenz des RGZV Niederbieber

Liebe Geflügelfreunde,
herzlich willkommen im Blog des Rassegeflügelvereins Niederbieber 1928. 


Der Blog wird alle Mitglieder und Freunde des Vereins über Aktivitäten, interessante Termine und Informationen auf dem Laufenden halten und soll zusätzlich Geflügel- und Zuchtinteressierten einen ersten Einblick in den Verein ermöglichen.
Wünsche und Verbesserungsvorschläge werden sehr gerne entgegengenommen.Schreiben Sie einfach dem Bloggerhuhn des Vereins eine eMail oder teilen Sie Ihre Anregungen bei der nächsten Vereinsversammlung persönlich mit. 

Die Jahreshauptversammlung 2014

Am Karfreitag, den 18. April 2014 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung in Neuwied statt.


Erfreulich viele Mitglieder konnten vom Vorstand des Vereins begrüßt werden.
So war es ja auch in diesem Jahr wieder eine interessante Sache die Zusammenfassungen und Detailberichte des Vorsitzenden, des Schriftführers, des Kassierers und der Zuchtwarte zu hören
Wenn man ein generelles Fazit ziehen möchte, so konnte allgemein in der Runde der Geflügelfreunde festgestellt werden, dass der Verein gesund in die Zukunft gehen kann, im vergangenen Jahr vielfältige Vereinsaktivitäten stattgefunden haben und zahlreiche Zuchterfolge ausgezeichnet wurden. 

So hat der Verein sich im vergangenen Jahr auch wieder auf zahlreichen regionalen Veranstaltungen präsentiert -wie beispielsweise auf dem Jahrsfelder Markt in Straßenhaus und dem Bauernmarkt in Rüscheid- und über unser schönes Hobby informiert.


Hervorzuheben ist hier auch die Bezirksverbandsschau 2013, die alleine durch den RGZV Niederbieber ausgerichtet und mit knapp 500 ausgestellten Tieren von 51 Ausstellern erfolgreich durchgeführt wurde. Einige Züchter des Vereins konnten im letzten Jahr mit ihren Tieren erneut sehr gute Bewertungen erringen. Alleine auf der Bezirksverbandsschau in Puderbach wurden von den Züchtern des RGZV Niederbieber 6 Tiere mit V97 und 11 Tiere mit HV96 gezeigt (hier mehr dazu).


Nicht zuletzt standen auch die Wahl des 1. Vorsitzenden, des 2. Schriftführers, des Zuchtwarts und des Zeugwarts an.


Aufgrund der hervorragenden Arbeit von Torsten Peil in den vergangenen Jahren und dem Vertrauen, das man auch Erwin Siemeister als Zuchtwart und Michael Moskopp-Marschner als 2. Schriftführer entgegenbringt, war es allerdings wenig überraschend, dass eine einstimmige Wiederwahl der Kandidaten im Versammlungsprotokoll vermerkt werden konnte. Als neuer Zeugwart wurde Maik Gallasch, ebenfalls einstimmig von der Versammlung gewählt.


Mit seiner Wiederwahl hat der neue 1. Vorsitzende Torsten Peil jedoch auch an die Runde appelliert, dass ab sofort noch etwas mehr Engagement und Unterstützung aus dem breiten Mitgliederkreis wichtig ist, denn ein Verein wird idealer Weise von allen Mitgliedern getragen.


Das österliche „Eierkippen“ , das traditionell nach Schließung des offiziellen Teils der Versammlung folgte, brachte allen die diesen Brauch pflegen einen riesigen Spaß – Die Herausforderungen für den Wettbewerb ums heile Ei im nächstes Jahr wurden bereits ausgesprochen…