Freitag, 2. September 2016

Die Kugel rollt

Geflügel und Spielspaß beim Jahrsfelder Markt
Der erste Donnerstag im September, er ist schon ein Termin auf dem man sich freut hier in der Umgebung von Neuwied und Straßenhhaus. Der Jahrsfeldermarkt lockt mit allerlei Marktständen und es gibt einiges zu sehen. Fast schon traditionell hat man uns vom Rassegeflügelverein Niederbieber gebeten unser Geflügel während des Marktes zu präsentieren. Der Andrang die vorgestellten Tiere anzuschauen und zu beobachten war wie immer riesig. Besonders Familien mit Kindern, Schulklassen und Kindergartengruppen zog unsere Geflügelpräsentation an.


Es gab eine Freilauf-Hühnerwiese zu sehen mit gescheckten Pommerngänsen und einer Familie Zwerg-Wyandotten. Unser kleines „Chickenhus“ war auch wieder mit dabei und lieferte Einblicke in das Innere eines Hühnerhauses. Besonders die Küken und eindrucksvollen Gänse, die sich auch beim Baden beobachten ließen, begeisterten die Besucher. So nah hatten ganz viele der Marktbesucher solche Tiere noch nie gesehen.



Weiterhin zu entdecken gab es Volieren mit Rhodeländer Jungtieren, Nürnberger Lerchen sowie Deutsche Sperber in groß und als Zwerge. Zur Information hatten wir eine Tafel aufgestellt mit allerlei interessanten Berichten und Informationen rund um Geflügel und eine artgerechte Haltung.

Ei, Ei Ei…das muss doch klappen
Natürlich darf beim Jahrsfelder Markt der Spaß auch nicht fehlen. Deshalb gab es auch in diesem Jahr wieder ein kurzweiliges Spiel für Groß und Klein. Unser Uli hatte eigens für die Päsentation beim Markt ein schönes Spiel gebaut. Gleich am Morgen waren mehrere Schulklassen und Gruppen der örtlichen Schulen und Kindergärten bei uns, um mitzumachen. Ei, Ei, Ei....In diesem Jahr war echte Geschicklichkeit und ein Bisschen Glück gefragt. Leicht war das nicht, doch einige der Kinder schafften es auf Anhieb und machten es manchem Erwachsenen vor. Wer es schaffte die Kugel im Loch am Ende der Bahn zu versenken, gewann ein Frühstücksei von glücklichen Hühnern.





Bis zum Ende des Marktes am Abend war das Spiel durchgehend im Einsatz und manch einer der es bei den ersten Versuchen nicht schaffen konnte kam mehrmals vorbei.

Was für ein Spaß.


Vielen Dank an Uli für die Erstellung des kurzweiligen Spieles und natürlich auch an die Mitglieder, die bei der Präsentation am Markt unterstützt haben.

Freitag, 1. Juli 2016

Familienanschluss garantiert

Eine ungewöhnliche geflügelte Familie
Im Freilauf der Zuchtanlage von Stefan Sommer zeigt sich aktuell ein ungewöhnliches Bild – eine Patchwork-Familie aus einer wildfarbigen Warzenente einer schwarzen Bergischen Schlotterkammhenne und drei Entenküken.
 

Es fing damit an, dass die wildfarbige Warzenente sich ein schönes, weich gepolstertes Nest im Stall der Bergischen Schlotterkämme baute und anfing zu brüten. Nach einiger Zeit bekam sie jeden Tag „Besuch“ von einer schwarzen Schlotterkammhenne. Anfangs setzte sich die Henne nur dazu um ein Ei zu legen. Einige Tage vor dem Schlupf jedoch blieb sie ganz, um gemeinsam mit der Ente zu brüten.

Entgegen mancher Warzenenten, die eher dazu neigen ihre Nester vehement zu verteidigen und schon gar keine Hühner in die Nähe lassen schien diese Ente die Hühnergesellschaft sogar zu genießen.

Es schlüpften schließlich drei muntere Warzenentenküken, die seitdem von den beiden Muttertieren gemeinsam in völliger Harmonie und vorbildlich begluckt und gehudert werden.

Oh wie schön ist es als Küken wenn man zwei Mamas hat. Tagsüber freuen sich die kleinen Warzenenten über doppelte Aufmerksamkeit, Schutz und Hinweise auf die besten Leckereien von gleich zwei Muttertieren. Nur wenn es zum Baden in den Teich und die Wasserpfützen geht, klinkt sich die gesellige Schlotterkammhenne aus und überlässt vertrauensvoll der Ente die Betreuung der Kleinen um in der Nähe ihrerseits ein Sonnen- oder Sandbad zu genießen.

Im Ausgleich dazu ist die Henne abends „Mama Nummer 1“. Auch wenn man sich mit der gesamten ungewöhnlichen Familie zur Nachtruhe begibt, so ist es bei der Hühnermama wohl doch am kuscheligsten. Sobald es dunkel wird verschwinden die kleinen Entenküken im Gefieder der Schlotterkammhenne.

Eigentlich ist dies bereits ein Happy End, doch es geht noch bunter. Inzwischen haben die beiden außergewöhnlichen Muttertiere noch ein elternloses Gänseküken adoptiert. 


Sonntag, 5. Juni 2016

Geflügelten Schrittes

Entlang der Iserbachtalschleife
Trotz bereits angesagten durchwachsenen Wetters fanden sich 20 wanderwillige Geflügelfreunde des RGZV Niederbieber am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr an der Thalhauser Mühle ein, um gemeinsam zu wandern und einen kurzweiligen Tag zu verbringen.


Los ging es bei Sonnenschein, gestärkt und guter Laune. Vorbei an der Thalhauser Mühle, entlang von verwunschenen Pfaden, saftig grünen Wiesen, schönen Teichlandschaften und über ursprüngliche Waldwege in Richtung Rüscheid. Unter anderem machten wir halt an der Schutzhütte ober der Kuhtränke und konnten Kanadagänse mit ihren Jungtieren beobachten.

Schneller als der Schuh erlaubt...
Nach einem Teil der Wegstrecke kündigten dunkle Wolken und Donner ein heran nahendes Gewitter an. Die Schritte wurden schneller und schneller um den Zwischenstopp in Rüscheid noch zu erreichen bevor Regen und Blitze uns erreichten.



Es gelang, doch Stefans Schuhe waren offensichtlich der Belastung nicht gewachsen. Die Sohle seines Wanderschuhs verabschiedete sich und sorgte für einige Späße.

Der geplante Zwischenstopp bei Oskar und Erika in Rüscheid kam genau zur rechten Zeit. Eine Rast, die uns Gelegenheit gab eine sichere Pause zu genießen und uns Oskars Hühnernachwuchs anzuschauen. Mit einem kleinen Snack und Getränken gestärkt und mit Regenoutfit ging es dann wieder weiter in Richtung Thalhauser Mühle, wo wir wohlverdient einkehrten.



Auch wenn das Wetter sich nicht ganz ideal zeigte, war es ein gelungener Wanderausflug.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Wirkungsvolle Futterergänzung

Gekeimtes Getreide & Erbsen für Zucht und Winterfütterung
In den Wintermonaten und einem Zuchtbeginn früh im Jahr ist unter anderem besonders auch auf eine ausreichende Vitaminversorgung des Geflügels zu achten. Durch die Vegetationsarmut in dieser Zeit ist eine Abdeckung über Grünfutter meist nicht möglich.

Gekeimtes Getreide ist hier eine wertvolle Futterergänzung, die überlegt eingesetzt, Zucht, Gesundheit und Wohlbefinden unseres Geflügels fördert, Legeleistungen verbessert und die Embryonalentwicklung sowie Aufzucht positiv beeinflusst.



Beim Keimvorgang von Getreide findet eine wahre Explosion wichtiger Inhaltsstoffe statt. Der Gehalt an wichtigen Vitaminen erhöht sich um ein Vielfaches. Zu nennen sind hier insbesondere Vitamin E, der Carotingehalt als Vitamin-A-Vorstufe sowie die Vitamine B1, B2 und B6.

Durch die erhöhte Freisetzung des Eiweißbausteins Lysin mit dem Keimprozess werden nicht „nur“ sehr viele Vitamine bereitgestellt, der vom Huhn verwertbare Eiweißgehalt steigt zudem enorm an.

Merke: Lysin ist eine essenzielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Die Verfügbarkeit dieses Eiweißbausteines bestimmt die Eiweißverarbeitung des Organismus in wesentlichem Maße.

Vorsicht!
Bei allen, sehr vielfältigen Vorteilen von Keimgetreide in der Geflügelfütterung, gibt es auch Nachteile, wenn zu viel davon gegeben wird. All zu leicht gerät man hier ein eine zu eiweißreiche Fütterung. Durch die erhöhte Eiweißverwertung, die durch das Keimgetreide möglich ist, kann auch mehr Eiweiß in den Eiern anreichert werden. Bei Bruteiern kann dies fatale Folgen haben. Bei zu viel Eiweiß im Brutei wird das vorhandene Eiweiß nicht vollständig für die Entwicklung des Kükens benötigt. Das verbleibende Eiweiß bildet dann eine gallertartige Masse, die dem Küken erhebliche Probleme beim Schlupf bereitet. Das Küken kann ersticken oder während des Schlupfvorgangs durch das eintrocknende Gallert am Ei festkleben.
Also bitte unbedingt überlegt und in Maßen füttern!

So funktioniert es

Als Richtwert kann man pro erwachsenem Huhn etwa 15g füttern.
Die Herstellung von Keimfutter ist recht einfach. Getreide (z.B. Hafer oder Weizen) unter fließendem Wasser durchwaschen, über Nacht in Wasser quellen lassen und dann durch ein Sieb abgießen. Danach an einem warmen Ort keimen lassen. Mindestens einmal am Tag sollte man das Keimgut mit Wasser durchspülen, damit keine Schimmelbildung erfolgt. In nur wenigen Tagen bilden sich die ersten Keimlinge und die angekeimten Körner können dann bereits portionsweise an die Hühner verfüttert werden. Etwa 15g pro erwachsenem Tier sind hier bereits völlig ausreichend.



Zum Keimen eignen sich besonders Hafer, Weizen, Gerste und Sonnenblumenkerne sowie Erbsen.

Da Keimfutter leicht verderblich ist, empfiehlt es sich, die benötigte Menge immer frisch herzustellen.

Das Keimfutter bietet als richtig eingesetzte Futterergänzung vielfältige Vorteile. Wer sich nur etwas Arbeit macht, kann davon profitieren.

Montag, 4. Januar 2016

Wer ist hier der Schönste?

Niederbieber Geflügel in Much

Zum Jahreswechsel und Start 2016 fand die Rassegeflügelkreisschau in Much statt. Mit dem Abschluss des Zuchtjahres 2015 zeigten einige unserer Züchter noch einmal herrliches Geflügel und wurden auch mit entsprechenden Bewertungen und Preisen belohnt.

Für den blaugesäumten La Flèchehahn von Andrea Höh und den Deutschen Sperberhahn von Stefan Sommer war auch unabhängig vom Preisrichterurteil klar wer der Schönste ist.






Außerordentlich hohe Bewertungen konnten die Zwerg-Wyandotten in gelb-blaucolumbia unseres kürzlich dazugewonnenen Vereinskollegen Dieter Weißenfels erringen. Die formlich sehr hochwertigen Tiere konnten zudem in diesem anspruchsvollen Farbenschlag mit einem feinen Farbbild überzeugen.

Die Nürnberger Lerchen, gelercht von Stefan Sommer beeindruckten die Preisrichter wohl ebenso, denn auch hier wurden besonders viele hohe Bewertungen vergeben.

Niederbieber Ausstellungstiere:


zum Überblick der Ausstellungsergebnisse 

Auf in die neue Zuchtsaison

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Leise rieselt der Schnee....

Der Rassegeflügelzuchtverein Niederbieber wünscht allen Mitgliedern & Geflügelfreunden ein wunderschönes, entspanntes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Zuchtjahr 2016!

Montag, 30. November 2015

Große Hühner, große Auszeichnungen

Bezirksverbandsschau in Münstermaifeld
Sehr eindrucksvoll präsentierten sie sich – die silberfarbig-gebänderten Brahma- bei der Bezirksverbandsschau am vergangenen Wochenende.

Die imposante Größe, das souveräne Wesen und der besondere Ausdruck dieser Hühner sind einfach faszinierend. Im Vergleich zum stolzen Züchter Günter Baumgarten kann man sich auch die Größe dieser Tiere vorstellen. Das feine Zeichnungsbild und die offensichtliche Qualität der gezeigten Tiere ließ mehr als einen Geflügelfreund länger vor den Schaukäfigen innehalten.



Hochverdient errang die herrlich anzuschauende Kollektion der silberfarbig-gebänderten Brahma auch den Zuchtpreis für die großen Hühner.

Stark in fast allen Kategorien
Die 73. BV-Schau des Rheinland Nassau fand am Wochenende des 28.-29. November in Münstermaifeld statt. In diesem Jahr ausgerichtet vom RGZV Vallendar und Umgebung zeigte sich die Schau leider sehr überschaubar, jedoch sehr gut organisiert vom Ausrichter.


Unsere Niederbieber Zuchtfreunde hatten die Schau mit einigen sehr schönen Tieren bereichert und wurden auch mit zahlreichen Preisen –auch der großen Auszeichnungen der Schau- dafür belohnt. Stefan Sommer errang die Bundesplakette mit seinen Warzenenten in wildfarbig, Lukas Dwyer die Bundesjugendplakette mit seinen Zwerg-Cochin in schwarz.



Auch bei der Vergabe der Zuchtpreise war Niederbieber sehr stark vertreten. Der Zuchtpreis für große Hühner wurde an Günter Baumgarten vergeben für seine Brahma in silberfarbig gebändert und ein Zuchtpreis an Maik Gallasch für seine Zwerg-Cochin braun-gebändert. Bezirksverbandsmeister wurde Lukas Dwyer.

...zu den Ergebnissen im Überblick

Den Wanderpokal der Vereinsmeister musste Niederbieber leider abgeben in diesem Jahr. Der RGZV Vallendar gewann knapp und wir landeten auf Platz 2. Schade, denn es hatten nur wenige Punkte gefehlt. Es sei Vallendar jedoch für ihren Einsatz und ihre schönen Tiere sehr gegönnt.

Dienstag, 17. November 2015

Ein Hauch Niederbieber im Rheinland

Ansprechende Rassegeflügelschau in Rheinberg
An diesem Wochenende zeigte die 129. Rheinische Landesverbandsschau in Rheinberg den Besuchern eine ausgezeichnete Auswahl an verschiedenen Rassetieren.

In einer angenehm großzügigen und schön geschmückten Halle gab es vieles zu sehen was das Herz von Geflügelliebhabern höher schlagen lässt. Neben herrlichem Geflügel in der Haupthalle konnte man im Eingangsfoyer die Begutachtung der Seramas beobachten. Zu köstlich wie die kleinen Zwerge sich souverän präsentierten auf dem Bewertungstisch.


Als Niederbieber Zuchtfreund und Besucher fühlte man sich zudem fast wie Zuhause beim Betreten der Schau. Unser „Niederbieber Chicken Hus“ samt Niederbieber Zwerg-Wyandotten konnte im wunderbar ausgestalteten Volierenbereich von den geflügelinteressierten Besuchern bewundert werden. Das für unseren Verein eigens von einem unserer Zuchtfreunde gebaute Schau-Hühnerhaus war für die Landesverbandsschau an die Rheinischen Geflügelzüchter ausgeliehen worden um die Besucher zu erfreuen und die repräsentative Rassegeflügelpräsentation der Ausstellung zu vervollständigen.




Beim weiteren Rundgang durch die Halle in Rheinberg konnte man dann auch noch herrliche Tiere unseres Niederbieber Zuchtfreundes Stefan Sommer entdecken: Im Bereich Zuchtbuch einen wunderbaren Zuchtstamm von Zwerg-Wyandotten in der Farbe weiß-blau columbia sowie 1,2 Bergische Schlotterkämme in schwarz. Bei den Einzelwertungen konnte man dann einige ausgewählte Tiere der seltenen Bergischen Schlotterkämme und Deutschen Sperber begutachten.

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich einer seiner Hähne der Bergischen Schlotterkämme.

Dieser Gockel weiß wohl was für ein Prachtkerl er ist. Mit einer Bewertung mit HV96 fehlte ihm nur ein Mü zur Bestnote V (=vorzüglich).





Der Besuch in Rheinberg hat sich gelohnt. So sieht gute Werbung für unser Rassegeflügel aus.

Herzlichen Glückwunsch Stefan zu deinen wunderbaren Tieren.

Montag, 16. November 2015

Freud und Leid in Metz

Verluste trüben erfolgreiche Europaschau
Am vergangenen Wochenende fand in Frankreich die Europaschau statt. Eigentlich ein Wettbewerb in dem sich Züchter auf europäischer Ebene messen und auch austauschen können.

Maik und Lukas waren in diesem Jahr mit herrlichen Kollektionen ihrer Zwerg-Cochin in silberfarbig gebändert, braungebändert und schwarz in Metz dabei.
Trotz starkem Wettbewerb in ihrer Kategorie konnten Maik Gallasch und Lukas Dwyer äußerst beeindruckende Ergebnisse erreichen (zu den Ergebnissen).



Eine braungebänderte Henne von Maik und ein schwarze Henne von Lukas wurden mit V97 EC sogar zu Europachampions gekürt. Herzlichen Glückwunsch!

Eigentlich ein Grund zu feiern….
Die Topbewertungen unserer Cochin-Züchter wären eigentlich ein Grund zu feiern. Leider wird dieser wohlverdiente außergewöhnliche Erfolg der zwei überschattet von unschönen Ereignissen der Schau.

Die französischen Gastgeber der Europaschau waren leider völlig überfordert mit der Organisation und Handhabung einer Schau dieser Größenordnung. Da hakte es an mehr als einer Stelle. Besonders dramatisch waren unter anderem die offensichtlich mangelnden Kontrollen am Ausgang. Sehr viele Züchter mussten leider vor Ort feststellen, dass bereits am Samstag oder vor dem Aussetzen ihre Tiere aus den Käfigen verschwunden waren.

Maik und Lukas waren leider auch von diesem massiven Misstand betroffen. Zwei ihrer besten Hähne wurden gestohlen. Besonders hart war der Verlust des schwarzen Hahnes von Lukas. Das besonders zahme Tier war nicht nur ein Spitzentier sondern auch der Liebling in der Familie.
Ein herber Schlag. Da ist es schwer sich an den Erfolgen so richtig zu erfreuen.

Wir gratulieren euch herzlich zum grandiosen Erfolg und fühlen natürlich mit euch.

Dienstag, 10. November 2015

Spannung, Spaß und herrliches Geflügel

Rassegeflügelschau mit Erlebniswert
Am Samstag und Sonntag des vergangenen Wochenendes waren im Gemeindehaus in Puderbach ausgewählte Tiere von 32 unterschiedlichen Rassen zu sehen. Von Puten über Gänse, Enten, große Hühner, Zwerghühner und Tauben waren dort viele sehr schöne und auch seltene Tiere vertreten.

16 Züchter unseres Rassegeflügelzuchtvereins Niederbieber präsentierten ihre Zuchtergebnisse des aktuellen Jahres der Öffentlichkeit.




Es ist eine spannende Angelegenheit bis die Preisrichter ihr Qualitätsurteil gefällt haben. Wer konnte seine Zuchtziele erreichen und seine Tiere optimal präsentieren, damit hohe Bewertungen erreichen und die begehrten Preise wie das Niederbieber Ehrenband (NBB) oder Landesverbandsehrenband (LVE) für züchterische Leistung erringen?

Zur Übersicht der Zuchterfolge

Letzten Endes steht jedoch die Freude an den Geflügelten im Mittelpunkt, wenngleich auch die Peisverleihung natürlich wie immer ein riesen Spaß war.




Gratulation an alle Züchter und Preisträger
Die Qualität der ausgestellten Tiere war in diesem Jahr ausgesprochen hoch. Da haben unsere Züchter hervorragende Arbeit geleistet im Zuchtjahr 2015.


Nach der erfolgten Begutachtung durch Preisrichter, die alle Tiere nach geltenden Qualitätskriterien bewerteten und die besten Tiere prämierten war die Ausstellung dann ab dem frühen Samstag Nachmittag geöffnet für Besucher.

Wir haben unsere Vereinsschau mit dem Ziel gestaltet einen Erlebniswert für Besucher und Geflügelinteressierte zu schaffen und ihnen einen schönen Einblick in die Vielfalt von Rassegeflügel zu bieten. Zu sehen gab es Rassen, die mehr auf Legeleistung ausgerichtet sind wie die großen Italiener, zudem stämmig gebaute Fleischhuhnrassen wie die Jersey Giants, riesige besonders eindrucksvolle Hühner wie die Brahma und auch Zwerghühner wie beispielsweise die Zwerg-Phönix.

In Größe, Form und farblichem Zeichnungsbild war auch einiges geboten. Die Ausstellungsbesucher staunten auch nicht schlecht in Puderbach - Hühner mit Federhaube, Bart oder auch mit Hörnerkamm gab es dort zu sehen. Die Zwerg-Paduaner mit ihrer aparten Federhaube und ihrem exquisit klingenden Farbschlag chamois-weißgesäumt waren ebenso ein echter Hingucker.

Hochwertiges und seltenes Geflügel



Rassegeflügelzucht bedeutet auch Erhaltung der Vielfalt unserer Geflügelrassen und somit auch alter, bedrohter Rassen. Hier konnten die Besucher in Puderbach einige echte Raritäten bestaunen. So waren direkt am Eingang der Schau Emdener Gänse zu sehen. Auch bei den Hühnern gab es besonderes, äußerst seltenes zu bewundern: die Bergischen Schlotterkämme, die La Flèche Wiesenteufel oder die Sultanhühner etwa, um nur einige zu nennen.

Zwergwyandottenhahn zeigt sich als echter Showman
Die Rassegeflügelschau hatte für Groß und Klein Erlebnis Geflügel zu bieten. Hautnah erleben, das war es was die Rassegeflügelschau ausmachte. Sei es der kesse Wyandotten Hahn, der durch die Besucherreihen stolzierte, oder das Paar der gescheckten Pommerngänse die die Besucher am Eingang auf einer grünen Wiese begrüßte. Die zahmen Wyandotten von Stefan ließen sich gerne von begeisterten Kindern streicheln. In den  herbstlich geschmückten Volieren konnte man zudem Wachteln beim Sandbad beobachten.



Besonders erfreute uns, dass viele Besucher und Kinder unsere Rassegeflügelschau besuchten. Da hat sich die fleißige Mitarbeit unserer Vereinsmitglieder zum Aufbau und der Gestaltung der Rassegeflügelausstellung doch gelohnt.

Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer für ihren engagierten Einsatz!