Freitag, 8. September 2017

Gescheckte Stars in der Manege

Rassegeflügel beim Jahrsfelder Markt 2017
Jahrsfelder Markt in Staßenhaus am 7. September 2017 – da darf natürlich auch Rassegeflügel nicht fehlen. Vom Rassegeflügelzuchtverein Niederbieber haben wir auch in diesem Jahr für die Marktbesucher eine sehenswerte Geflügelpräsentation vorbereitet.



Iinteressierte Besucher konnten in den aufgestellten Volieren Deutsche Sperber, rebhuhnhalsige Italiener, schwarze La Flèche Wiesenteufel und Zwerg-Vorwerkhühner bestaunen.

In der Niederbieber „Showwiese“ bot sich den Marktbesuchern darüber hinaus die Gelegenheit gescheckte Pommerngänse, Zwerg-Wyandotten und eine Bergische Schlotterkammhenne mit ihren Küken aus nächster Nähe zu erleben.





Die vier jungen gescheckten Pommerngänse aus der Zucht von Stefan Sommer übten eine besondere Faszination auf die Marktbesucher aus. Völlig unbeeindruckt von den zahlreichen Besuchern planschten sie in ihrer Wasserwanne, putzten sich oder stolzierten über die Showwiese. Ganz sicher waren die eindrucksvollen Tiere das wohl gefragteste Fotomotiv des gesamten Marktes.

Geflügel hautnah
Für viele Marktbesucher ist es ein besonderes Erlebnis Geflügel so nah zu kommen. Gelockt durch das ein oder andere Mehlwürmchen kamen auch die Küken ganz nah an den Zaun und ließen sich zudem gerne streicheln. Die kleinen Besucher zeigen sich sehr interessiert an den gezeigten Tieren. Da gab es natürlich auch viele wichtige Kinderfragen zu beantworten.


Auch im Zelt an den Volieren war das Erstaunen was es doch für schöne Hühnerrassen gibt teilweise groß. Dass es Hühner mit Hörnern gibt, war fast allen völlig unbekannt. Da hat der ein oder andere dann doch mal genauer hingeschaut.







Ein gelungener Tag, der sicherlich den Marktbesuchern Rassegeflügel ein Stück näher gebracht hat und einige Fragen rund um Geflügel und Haltungsanforderungen beantworten konnte.


Danke an Uli Runkel und Stefan Sommer für ihren Einsatz.

Mittwoch, 28. Juni 2017

RGZV Niederbieber unterwegs

Wandertour der Geflügelfreunde nach Hümmerich
Am Sonntag den 11. Juni trafen sich die wanderwilligen Geflügelfreunde des RGZV Niederbieber zur Wandertour 2017. Ausgewählt war in diesem Jahr eine Wanderstrecke durch den Naturpark Rhein-Westerwald





Um 10:00 Uhr wurden noch schnell Proviant und Getränke in den Rucksäcken verteilt und schon ging es los.
Mit herrlichem Sonnenschein wanderten wir von Straßenhaus hinunter in das idyllische Fockenbachtal in Richtung Hümmericher Mühle. Wunderschöne Wiesenwege und geheimnisvolle Waldpassagen gab es zu sehen.


Sitzgelegenheiten gab es auf unserer Strecke einige. Manchmal sind sie aber schon besetzt wenn man nicht schnell genug ist.

Natürlich legten wir auch einige Pausen ein um auszuruhen und die mitgebrachten Leckereien zu probieren. Etwas versteckt fanden wir auch die kleine Dasbachtalhütte. Ein herrliches Plätzchen für eine erfrischende Rast im Schatten.

Die letzte Etappe forderte die meisten von uns sehr, denn die Sonne brannte erbarmungslos sobald wir den schattigen Wald hinter uns ließen. Im Park in Hümmerich angekommen war es nun auch nicht mehr weit.



Nach einem fast schon geflügelten Endspurt den letzten Berg hinauf erfrischten wir uns dann mit kühlen Getränken und ließen unsere Wandertour gemütlich ausklingen.

Samstag, 20. Mai 2017

Powerstart ins Hühnerglück

Anregung für eine entwicklungsfördernde Kükenfütterung
Für kräftige frohwüchsige Küken sind viele Einflussfaktoren ausschlaggebend: genetische Veranlagung, Größe und Qualität der Bruteier, der Brutverlauf, Wärme sowie Aufzuchtumgebung und vieles mehr.

Ein sehr wesentlicher Aspekt, der sich einfach beeinflussen lässt, ist die Fütterung der Küken von Anfang an.

Wenn man sich mal betrachtet, wie rasant die Entwicklung eines Kükens vonstatten geht, so wird klar, dass gerade in den ersten Lebenstagen, wenn die Futteraufnahme noch gering ist, hochwertiges, aber auch ausgewogenes Futter besonders bedeutsam ist.



Man sollte nicht unterschätzen, was qualitatives Futter gerade in den ersten Wochen an positiven Effekten für die gesamte Entwicklung bedeutet. Hier werden die Grundlagen für Entwicklung, Schönheit, Widerstandsfähigkeit und nicht zu vergessen der Leistungsfähigkeit gelegt.



Mit Sicherheit hat fast jeder Züchter schon verschiedene Fütterungsmethoden ausprobiert, um das Optimum für seine Rasse und Nachzucht zu erreichen.

Eine Empfehlung, die sich für die Fütterung in den ersten Lebenswochen bei meinen Italienern und La Flèche bewährt hat:

Neben handelsüblichem Kükenaufzuchtfutter -welches immer zur freien Verfügung bereitstehen sollte- kann man seinen Küken einen optimalen Start ermöglichen, wenn man gekochtes Ei inklusive Schale (bitte nur von eigenen Eiern) mit Kükenstarterfutter zerkleinert, Haferflocken, Oregano und ggf. etwas Rosmarin hinzugibt. Eine ergänzende Fütterung von Löwenzahn schon nach den ersten Tagen ist zudem sehr zu empfehlen.


Warum das denn?


Für eine optimale Entwicklung benötigt ein Küken u.a. Eiweißbausteine, Kalk für einen guten Knochenaufbau, aber auch Methonin und zahlreiche Vitamine, welche teilweise in begrenztem Maße vorkommen. Mit der Zufütterung von Ei bietet man den Küken eine wichtige Eiweiß- und Vitaminquelle. Die zermahlenen Eierschalen bieten den Tieren zudem ein Plus an Kalk für den Knochenaufbau.

Haferflocken sind für Küken „ein wahrer Alleskönner“. Sie regen die Küken zur Futteraufnahme an, enthalten viele wichtige Spurenelemente und sind ein hervorragender Lieferant von Methonin und dem sehr bedeutenden Vitamin K. Sie fördern ein schönes, glänzendes und gesundes Federkleid, welches dem Tier besten Schutz bietet.



Oregano wirkt verdauungsfördernd, beugt verklebten Hintern bei den Küken vor und zählt zudem zu den wirkungsvollsten natürlichen Antibiotika. Es wirkt antibakteriell und sogar gegen Pilzinfektionen.

Löwenzahn bietet ebenfalls viele wichtige Inhaltsstoffe. Als Lieferant des Vitamins K1 wirkt er sich insbesondere positiv auf die gesunde Entwicklung von Jungtieren aus, denn dieses Vitamin wird für sehr viele wichtige Stoffwechselprozesse (z.B. Kalziumeinbau in die Knochen oder der Neutralisierung von Pilzgiften, die an Futter anhaften können) benötigt.

Wer sich gerade in den ersten Wochen besonders um optimale Bedingungen für seine Küken- und Jungtieraufzucht bemüht, wird feststellen, dass dem Powerstart ins Hühnerglück auch das Züchterglück nachfolgt.

Viel Erfolg bei Eurer Küken- und Jungtieraufzucht.

Montag, 17. April 2017

Lakenfelder für Torsten

Herzlichen Dank für die geleistete Arbeit
Am vergangenen Karfreitag bei der Jahreshauptversammlung des Rassegeflügel Zuchtverein Niederbieber überreichte unser Ehrenvorsitzender und Zuchtwart Erwin Siemeister Torsten Peil ein selbstgemaltes Bild und dankte ihm für seine Arbeit als
1. Vorsitzender in den vergangenen Jahren.

Torsten Peil (rechts) nimmt freudestrahlend sein Dankeschön in Empfang


Unser Erwin hatte für Torsten eigens ein Bild mit seiner Lieblingszuchtrasse gemalt. Die bildlich dargestellten Lakenfelder sollen ihm genauso Freude bereiten, wie seine echten Geflügelten.

Torsten Peil stand in diesem Jahr leider nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung und hat sein Amt auf seinen Wunsch hin an die neu gewählte Vorsitzende Andrea Höh weitergegeben.

Lieber Torsten, im Namen aller Mitglieder danke ich dir hier nochmal herzlich für deine geleistete Arbeit als 1- Vorsitzender in den vergangenen Jahren und natürlich freuen wir uns, dass du trotz Abgabe deines Amtes weiterhin deine aktive Mitarbeit im Verein zugesagt hast.

…und Torsten: Einen solch prächtigen Lakenfelder Hahn mit Hennen wollen wir von dir auf unserer Ausstellung im Dezember sehen.


Geflügelte Grüße und frohe Ostern
Andrea Höh

Sonntag, 15. Januar 2017

Aktionsbündnis VogelFrei (AVF)

Mehr als Retter in der Not
Vielen von uns Geflügelfreunden aus Rheinland-Pfalz und darüber hinaus ist der dramatische Fall der angedrohten Zwangskeulung des Geflügels der Zuchtanlage des RGZV Wörth vor Augen.
Viele von uns haben mitgebangt und haben unsere Zuchtfreunde auch durch Spenden unterstützt. In die Erleichterung, dass durch das intensive und gemeinsame Engagement der AVF, unseres Landesverbandes und der unglaublichen Unterstützungswelle aus dem Kreis von Geflügelfreunden eine Keulung abgewendet werden konnte, mischt sich bei vielen sicherlich die Erkenntnis, dass es jeden von uns hätte treffen können. (…und nur zu oft ist es inzwischen bundesweit auch schon vorgekommen, dass auf Basis von Verdacht gekeult wurde und danach eine falsche Annahme bestätigt wurde ...spätestens dies sollte nachdenklich machen.)

Alle Rassegeflügelzüchter und Geflügelfreunde sollten informiert sein – informiert über die Vogelgrippe, die aktuelle Lage und über die Initiativen der AVF!

Petition zur Überprüfung der GeflPestSchV- Aufhebung der generellen Stallpflicht-

Die AVF bietet auf ihren Seiten u.a. einen juristisch überprüften Handlungsleitfaden, sollte es zu einer Beprobung kommen. Darüber hinaus ist auf dieser Seite eine Notfallnummer benannt, die in akuten Fällen angerufen werden kann.
Das Aktionsbündnis VogelFrei ist jedoch nicht vorrangig Notfallhelfer. Vielmehr setzt sich die Initiativgemeinschaft gegen die Stallpflicht als „flächendeckende Maßnahme“ ein, gegen Keulungen gesunder Tiere und für eine sinnvolle Überarbeitung der bestehenden Geflügelpestverordnung.

Natürlich wird niemand einer akuten Seuchenlage ihre Gefährlichkeit absprechen, jedoch ist eine adäquate Einschätzung der aktuellen Seuchenlage und eine angemessene Reaktion wünschens- und erstrebenswert.

„Die Wichtigkeit der Arbeit der AVF ist nicht zu unterschätzen!“, meinen auch Mitglieder des Rassegeflügelzuchtvereins Niederbieber. So werden durch die engagierten Mitstreiter der AVF zentrale Informationen zusammengetragen, die weit über die bisherige doch sehr einseitig geprägte Informationsweitergabe durch das FLI hinaus gehen. Diese Informationen sind nicht nur für uns Geflügelhalter interessant, sondern tragen auch dazu bei unseren sehr einseitig informierten Veterinärämtern und politischen Entscheidungsträgern ein facettenreicheres, -wie wir es einschätzen-realistischeres Situationsbild für ihre Entscheidungen zu liefern.

AVF:„Es gibt genug Gegenthesen zur Verbreitung der Viren, es gibt genug Gründe, den Status Quo zu hinterfragen."
 
Für alle, die sich gerne selbst eine Meinung zur Vogelgrippe bilden wollen, haben die Mitstreiter der AVF wichtige Informationen bereitgestellt


Zum Überblick Vogelgrippe



Weitere interessante Informationsseiten:

Gemeinsam sind wir stark
Es lohnt sich die AVF zu unterstützen und auch wir meinen „Stallpflicht ist keine Lösung – Sachverstand statt Aktionismus!“ Wer helfen möchte die Öffentlichkeit, Medien, politische Verantwortliche zu informieren kann auf der Seite https://www.aktionsbuendnis-vogelfrei.com viele Anregungen und Argumentationen finden. Eine Verbreitung ist ausdrücklich erwünscht.

Solange die Stallpflicht angeordnet ist, sollte sich jeder daran halten!
Dazu gilt jedoch auch die Empfehlung: Informiert Euch und möglichst viele andere zur aktuellen Situation und auch zum Schutz Eurer Tiere.

Scharren, Futter suchen, wohlfühlen?

Herausforderungen der Einstallpflicht
Leider muss unser Geflügel derzeit eingestallt bleiben. Es sei mal dahingestellt ob dies sinnvoll ist, doch leider ist es eine geltende Verordnung, an die man sich halten muss.

Viele von uns Rassegeflügelzüchtern trifft das hart, da wir nicht über ausreichend große Stallanlagen verfügen, um unseren Tieren den gleichen artgerechten Lebensraum zu bieten, den sie im Freilauf gewohnt sind. Gerade auch alte Hühnerrassen sind noch nah verwandt mit der Wildform unserer Hühner und haben somit auch ein ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis, starke genetische Anlagen für Futtersuche und einige eine niedrige Stresstoleranz wenn sie eine erhebliche Beschränkung ihres Lebensraumes erfahren.

Es gilt das bestmögliche für unsere Tiere zu ermöglichen. Rückzugspunkte sind bei dem beschränktem Auslauf wichtig, um Dauerstress für die Tiere zu vermeiden. Hier zu sehen Italienerhenne Helene, die sich auf der "Schaukel" einen Rückzugsort gesichert hat.












Aktionsbündnis Vogelfrei
An dieser Stelle möchte ich euch noch auf das „Aktionsbündnis Vogelfrei“ aufmerksam machen, das aktiv informiert und sich stark macht gegen die Stallpflicht als „flächendeckende Maßnahme“ sowie gegen Keulungen gesunder Tiere oder einfach auf Verdacht. Das Aktionsbündnis hat sich zum Ziel gesetzt Vorschläge zu machen, wie man anders verfahren könnte und sie streben langfristig die Überarbeitung der bestehenden Geflügelpestverordnung an.

Viele Informationen rund um Vogelgrippe und Engagement der Gruppe sind zu finden unter

Abwechslung schaffen bei Stallarrest
Solange die Aufstallpflicht vorgeschrieben ist und sie nicht durch gewonnene Erkenntnisse gekippt werden kann, sollten wir im Sinne unserer Tiere zumindest versuchen ihnen bestmögliche Abwechslung zu bieten, um ihnen den Stallarrest erträglicher zu machen und um Verhaltensauffälligkeiten entgegenzuwirken.

Gemüse kann gut zur Beschäftigung eingesetzt werden. Besonders beliebt ist bei Gänsen auch "Apfelschnappen" aus Wasser gefüllten Trögen.

Arbeiten für Futter ist u.a. eine gute Strategie für mehr Abwechslung und Beschäftigung. So kann man beispielsweise Löcher in einen Stamm bohren und Sämereien oder anderen Leckereien wie Haferflocken etc. hineingeben. Die Fütterung von Äpfeln, Rote Beete, Salat und natürlich von Gemüse in allen Varianten sind ebenso empfehlenswert. Dies sorgt für nötige Abwechslung und liefert zudem einen wichtigen Beitrag zur Vitaminversorgung.

Klar ist, dass diese schweren Zeiten uns einiges abverlangen an Mehrarbeit und zusätzlichem Aufwand. Noch ein letzter Tipp am Ende dieses Beitrages. Achtet darauf, dass eure Ställe nicht überfeuchten und kein Vitaminmangel aufkommt. Das macht Geflügel schnell krank, auch wenn es keine Vogelgrippe ist.

Haltet eure gefiederten Freunde gesund.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Von drauß' vom Stall(e) komm ich her....

Ich kann Euch sagen, es weihnachtet sehr.

Liebe Geflügelfreunde,
wir bedanken uns herzlich bei allen Mitgliedern und Freunden des RGZV Niederbieber, die uns im Jahr 2016 unterstützt, und aktiv bei den Vereinsaktivitäten mitgewirkt haben.



Wir wünschen Euch ein wunderschönes entspanntes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2017 mit gesundem Geflügel und natürlich ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung Eurer Zuchtstämme.

Viele weihnachtliche Grüße
Euer Rassegeflügelzuchtverein Niederbieber

Montag, 21. November 2016

Einzuhaltende Biosicherheitsmaßnahmen

Bundesministerium verkündet Verordnung über besondere Schutzmaßnahmen in kleinen Geflügelhaltungen

Zur Information!

Nach Mitteilung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurde die „Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen vom 18. November 2016" im elektronischen Bundesanzeiger vom 18.11.2016 verkündet. Sie tritt am 21. November 2016 in Kraft. Die Verordnung ist abrufbar unter www.bundesanzeiger.de (dort unter „Amtlicher Teil“).


Verordnung über besondere Schutzmaßregeln, gültig ab 21.11.201
Download


Auszug aus der Geflügelpest-Verordnung
Download


Die vollständige Geflügelpest-Verordnung:
http://www.gesetze-im-internet.de/geflpestschv/inhalts_bersicht.html

Montag, 14. November 2016

Erfolgreich in Rheinberg

Unsere Züchter präsentieren hochwertige Tiere
Am vergangenen Wochenende fand die 121. Rheinische Landesverbandsschau mit angeschlossener 43.VHGW- Bundesschau sowie 88. Deutschen Zwerghuhnschau in Rheinberg statt.
Unsere Züchter Stefan Sommer, Maik Gallasch, Andrea Höh und Dieter Weißenfels haben sich dem bundesweiten Wettbewerb gestellt und haben herrliche Tiere präsentiert.

Stefan Sommer mit seiner kecken Zwergkräherhenne schwarz-goldbraun gedobbelt

In der Zuchtbuchstammschau konnte man unter anderen einen vorzüglichen Stamm wildfarbiger Warzenenten und einen ebenfalls mit der Note „Vorzüglich“ bewerteten Stamm der seltenen Bergischen Schlotterkämme von Stefan Sommer bewundern.



In der gleichen Halle, die auch eine wunderschön aufgebaute Sonderpräsentation der Deutschen Zwerghühner sowie das Wassergeflügel zeigte, waren auch die Zwerg-Cochin und die Zwerg-Wyandotten und Bergischen Zwerg-Kräher der Zuchtfreunde Maik Gallasch, Stefan Sommer und Dieter Weißenfels zu finden. Feine Formen-Tiere mit klasse Farbe und Gesamteindruck. Besonders die Kollektion der perlgrauen Zwerg-Cochin konnte leicht begeistern. Diesen Farbenschlag in einer so hochwertigen Qualität sieht man als Besucher nicht alle Tage.





In der nächsten Halle waren die mittelgroßen Hühnerrassen untergebracht. Die Bergischen Schlotterkämme von Stefan Sommer konnten hier glänzen, genauso wie die gezeigte Kollektion der rebhuhnhalsigen Italiener von Andrea Höh. Die blau-gesäumten La Flèche Wiesenteufel und die Deutschen Sperber erfreuten hier ebenso die zahlreichen Besucher der Schau.



Mit Stolz auf unsere engagierten Züchter können wir berichten, dass unser Verein, der RGZV Niederbieber in diesem Jahr 4 Meister und den Erringer des Super-V stellt.

Deutscher Meister Bergische Schlotterkämme in schwarz: Stefan Sommer
Deutsche Meisterin Italiener in rebhuhnhalsig: Andrea Höh
Deutscher Meister Zwerg-Cochin in perlgrau, Maik Gallasch
Deutscher Meister Zwerg-Cochin in braun-gebändert, Maik Gallasch
Erringer des Super-V: Stefan Sommer


Gratulation zu euren schönen Tieren.

…zu den erzielten Bewertungsnoten im Detail

Montag, 12. September 2016

Gemeinsam zur fachgerechten Einschätzung

Impressionen der Jungtierbesprechung 2016
Die Jungtierbesprechung war in diesem Jahr gut besucht.Trotz dem doch gelinde ausgedrückt wenig sonnigen Sonntag genossen alle teilnehmenden Zuchtfreunde das Treffen und ganz bestimmt hat jeder für sich neue Erkenntnisse mit nach Hause genommen.



Durch die Jungtierbesprechung führte unser Vereinskollege und Preisrichter Maik Gallasch. Gemeinsam mit den anwesenden Züchterinnen und Züchtern des Vereins wurden alle mitgebrachten Tiere begutachtet und vom Gesamteindruck bis hin zu wichtigen Details (Vorzüge, Fehler, Wünsche) besprochen. Hierbei legt unser Maik auch sehr viel Wert darauf, dass die Teilnehmer und insbesondere die jeweiligen Züchter aktiv an der Einschätzung mitwirken.

Richtig so, denn so lernt man am meisten dazu, schult seinen züchterischen Blick und kann konkrete Fragestellungen und Unsicherheiten klären. Dies gilt für die erfahreneren Züchter genauso wie für Neulinge. Äußerst interessant ist hierbei natürlich auch, wie vielfältig die Anforderungen und Merkmalspriorisierung bei den verschiedenen Rassen sind.

Besonders auch bei den Deutschen Sperbern, die als große und Zwergvariante zu begutachten waren, wurde angeregt diskutiert wie gewisse Feinheiten zu werten sind.

Die großen Deutschen Sperber zeigten eine hervorragende Schwingenfärbung.
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Es gab einiges an Rassetieren zu besprechen und zu diskutieren an den eigens aufgestellten Käfigen.

Da war auch sehr seltenes dabei, was selbst unseren Maik etwas herausforderte.
Zwerg-Ardenner, Bergische Zwergkräher, Bergische Schlotterkämme, Rhodeländer, La Flèche etc. hat man auch als aktiver Preisrichter nicht oft zu werten. Die Zwerg-Wyandotten in den verschiedenen Farben, die Vorwerk Hühner und die rebhuhnhalsigen Italiener waren da auf den ersten Blick schon einfacher einzuschätzen.

Meist kennt ein Züchter die Entwicklung der Merkmale seiner Tiere und kennt im Idealfall auch den Zuchtstand seiner Rasse. Hier hat der Züchter sogar teilweise einen kleinen Informationsvorsprung gegenüber einem allg. Preisrichter, insbesondere auch dann wenn es um eine seltenere Rasse geht.







Der versierte Blick eines guten Preisrichters ist bei einer Jungtierbesprechung ungeheuer hilfreich. Wenn der Gesamteindruck stimmt, geht es eben an die Feinheiten und es gilt eine qualitative Einordnung der Tiere vorzunehmen. Das klingt erst mal gar nicht so schwierig, ist es aber oft doch, da man Vorzüge und Schwächen der Tiere gegeneinander abwägen muss. Hier war die Fachmeinung aus Preisrichtersicht von Maik eine sehr große Unterstützung und wertvolle Diskussionsgrundlage.

Eine solche Jungtierbesprechung öffnet zum Teil auch einfach neue Sichtweisen, wenngleich natürlich jeder Zuchtfreund letzten Endes seine züchterischen Entscheidungen selbst treffen muss.

 

Vielen lieben Dank Maik für deinen engagierten Einsatz!